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OMSIS - Projekt

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On-the-fly-Migration und Sofort-Inbetriebnahme von automatisierten Systemen

Die Migration bzw. Umrüstung und Erneuerung von vorhandenen Automationsanlagen im laufenden Betrieb ist in modernen Unternehmen ein permanenter Prozess. Die Betreiber werden dabei oft vor Herausforderungen gestellt, da lange Stillstandszeiten mit Produktionsausfällen verbunden sind und die Anlagen somit nicht komplett abgeschaltet werden können.

Um Ausfälle bei der Umrüstung zu vermeiden, sollten sowohl die neue Hardware als auch die angepasste Software bei der Inbetriebnahme sofort einsatzbereit und frei von Fehlern sein. Dies kann nur geschehen, wenn die entsprechenden Änderungen vorab verlässlich simuliert und auf Korrektheit geprüft werden können.

Ziel des Verbundprojektes OMSIS ist es, eine durchgängige Werkzeugkette für eine integrierte Test-Simulationsumgebung zu erstellen. Sie soll die Teilaufgaben Simulation, Monitoring, Testfallgenerierung und -ausführung sowie Diagnose verbessern und erleichtern. Darüber hinaus soll sie den Menschen bei Routineaufgaben entlasten und somit eine effiziente Migration bzw. Inbetriebnahme von automatisierten Systemen ermöglichen.

Ziel des Lehrstuhls für Automatisierungstechnik ist die modellbasierte Synthese und Ausführung von Testfällen, um die abschließenden Simulationen einer neuen Steuerungssoftware am Ende eines Projektes zu beschleunigen. Hierbei ist es notwendig alle relevanten und teils seltenen Testfälle, die allerdings oft kritisch sind, durch Simulation im geschlossenen Kreis abzudecken, um das korrekte Verhalten der Steuerung sicher zu stellen. Hierzu sollen auf der Basis formaler Modelle alle erreichbaren Anlagenzustände berechnet und anschließend durch gezielte Eingriffe in die Simulation angefahren werden.


Projektpartner:
DUALIS GmbH IT Solution   
GWT-TUD GmbH   
Incontrol Enterprise Dynamics GmbH   
ITI Gesellschaft für ingenieurtechnische Informationsverarbeitung mbH   
PEER Group GmbH   
Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG   
SYSTEMA Systementwicklung GmbH   
Technische Universität Dresden   
tracetronic GmbH   

Förderung:
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)    gefördert.
(Förderkennzeichen: 16 IN 0651)

Projektlaufzeit:
April 2008 bis Januar 2011

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