Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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EnAS - Projekt (Energieautarke Aktor- und Sensorsysteme)

Produktionsanlagen der Zukunft bestehen aus selbstständigen Fertigungszellen, die weitgehend autonom arbeiten und flexibel konfigurierbar sind. Dabei wird ein Weg von der virtuellen, simulationsgestützten Fabrikplanung zur digital konfigurierbaren Produktionsanlage beschritten. In diesem Projekt werden neue Technologien entwickelt, die für die Umsetzung solcher Konzepte unabdingbar sind.

Die Effizienz und Zuverlässigkeit industrieller Produktionsanlagen hängen in hohem Maße von der Verfügbarkeit vielfältiger Informationen ab. Diese Informationen, die z.B. den Materialfluss, Wartungsparameter oder Produktionsparameter betreffen, werden heute meist von kabelgebundenen Sensoren erfasst. Mit der Verkabelung sind Einschränkungen hinsichtlich

  • Flexibilität (Umbauten, Erweiterungen)
  • Einsatzbereich (Fahrzeuge, bewegliche oder rotierende Teile) und
  • Verfügbarkeit der Information (nur am Ende des Kabels)

verbunden. Diese Einschränkungen können durch den Einsatz von Funk zur Datenübertragung überwunden werden, wobei die Funkverbindung nicht nur als Kabelersatz verstanden werden sollte, sondern durch eine Vernetzung Möglichkeiten eröffnet, den jeweiligen Gesamtprozess im System hinsichtlich Kosten und Qualität entscheidend zu verbessern. Zusätzlich können Prozesse automatisiert werden, wo heutzutage aufgrund der Randbedingungen wie z.B. hoher Temperaturen in Kraftwerken kein Kabeleinsatz möglich ist. Dadurch können auch ganz neue Märkte erschlossen werden.

Automatisierungssysteme, die nach diesem neuen Prinzip vernetzt sind, erfordern auch flexible rekonfigurierbare und verteilte Steuerungssysteme mit völlig neuer Entwurfsmethodik, die vertikale und horizontale Integrationsmöglichkeiten dieser Ansätze in das automatisierungstechnische Umfeld berücksichtigen. Diesen Themenkomplex bearbeiten Festo und die Universität Halle gemeinsam.

Der im Rahmen des Projekts aufgebaute und verwendete Gesamtdemonstrator ist hier beschrieben.

Modul 1 des Festo-Demonstrator

Modul 1 des Festo-Demonstrator


Projektteilnehmer:    Festo, EnOcean, InTraCoM, FhG-TEG, Universität Halle-Wittenberg, HSU Hamburg, TU Ilmenau


Von FhG-TEG wurde die Projekt-Homepage eingerichtet:  "EnAS"-Homepage   

Für den Datenaustausch und die Kommunikation zwischen den Projektpartnern wurde von FhG-TEG außerdem ein Webserver bereitgestellt:  "EnAS"-Webserver   


Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)    innerhalb des Programms "next generation media   " gefördert.
(Förderkennzeichen: 01 MG 566)

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