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DFG-Projekt - Formale Synthese verteilter Prozesssteuerungen

Ziel des Projekts ist es, eine Methode zur formalen Synthese verteilter Steuerungen zu erarbeiten. Die Steuerungen werden gemeinsam Spezifikationen in Form zyklischer, halbgeordneter Folgen von Zuständen und Zustandsübergängen in der Strecke realisieren. Zusätzlich zur Spezifikation mittels halbgeordneter Abläufe werden Möglichkeiten zur Spezifikation von Verboten über Werkstückeigenschaften und Streckenverhalten vorgesehen und in Form von Fakten dargestellt. Durch Bestimmung erweiterter Transitioneninvarianten sowie die Verwendung von Fakten werden Kriterien ermittelt, die die Zustandsexplosion bei der Bestimmung spezifikationserfüllender Trajektorien im Streckenmodell wirksam verhindern.

Aus den spezifikationserfüllenden Streckentrajektorien wird das sie bewirkende Steuerungsverhalten generiert und auf einer festgelegten Architektur verteilt. Damit entstehen Komponentensteuerungen für Teilstrecken und eine zentrale Koordinationssteuerung, die in der zweiten Phase des Forschungsvorhabens dezentral realisiert wird. Das Steuerungs- und Kommunikationsverhalten der entsprechenden Steuerungen wird automatisch in eine verteilte Applikation nach IEC 61499 überführt.

Das Projekt baut auf den Resultaten des vorangegangenen Projekts zur Formalen Synthese verteilter Steuerungen, eingeschränkt auf Spezifikationen von verbotenen Zuständen, auf.


Synthese deutsch

Synthese deutsch

Synthese deutsch

Ein im Rahmen des Projekts verwendetes Modellierungsbeispiel ist hier beschrieben.


Das Projekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinsschaft (DFG) unter HA 1886/17-1 gefördert.

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